Beim Zielspringen gilt es, bei der ersten Bodenberührung mit der Ferse ins Zentrum einer kleinen Scheibe zu treffen. Spitzensportler gelingen dabei in einer Springserie mehrere "Nuller" hintereinander.

Die Ziel-Mannschaft springt mit 5 Springern aus 1100 m Höhe. Die Höhenstaffelung ist wichtig. Beim Landen auf der Zielscheibe müssen die zeitlichen Abstände so groß sein, dass sich die Springer nicht gegenseitig behindern. Diese Abstände erreichen sie beim Absprung durch langen oder kurzen Freifall.

Der Wind ist der größte Gegner der Springer - wer Thermik, Turbulenzen, Böen, Auf- und Abwinde meistert, hat die besten Chancen auf den Sieg.

Der Endanflug ab etwa 200 Metern Höhe ist die entscheidende Phase. Bis zum Endanflug hält man sich "vor dem Wind" auf, aber dann sind Feinheiten gefragt. Mit Ruhe und sicherem Gespür werden kleine Korrekturen durchgeführt, konzentriert auf die 3 cm kleine elektronische "NULL".